Der Ukraine-Krieg war Anlass für unsere Friedensgebete und das Gebet für all jene Menschen, die dort von Leid und Not betroffen sind, liegt uns sehr am Herzen. In besonderer Weise gestalten wir in jedem Jahr das Friedensgebet rund um den 24.2., dem Tag des Kriegsbeginns. Gleichzeitig nehmen wir auch weitere aktuelle Krisen- und Kriegsgebiete auf der Welt in den Blick und gedenken ihrer vor allem in den Fürbitten.
Das Ökumenische Friedensgebet 2026 (von Sr. Marie Odette Baomazava)
Jesus Christus, Fürst des Friedens, du hast gesagt: ,,Selig sind, die Frieden stiften, denn sie werden Gottes Kinder heißen.“ (Mt 5,9)
Für unsere verwundete Welt wenden wir uns an dich mit hoffnungsvollen Herzen. Inmitten der Konflikte, die Nationen spalten, inmitten des Hasses, der Völker gegeneinander aufbringt, inmitten der Kriege, die unschuldiges Blut vergießen, rufen wir dir zu:
Lass dein Licht des Friedens in unsere Welt scheinen!
Beschütze besonders die Familien, die vom Krieg auseinandergerissen wurden, und erwecke in uns allen die Fähigkeit zu lieben, zu vergeben und anderen die Hand auszustrecken.
Heiliger Geist, ewiger Friedensstifter, du kannst Spaltungen und Hass überwinden.
Wir bitten dich: Heile die seelischen Verletzungen und vereine, was zerstreut ist. Öffne die Augen all derer, die Unterschiede als Bedrohung sehen, und zeige ihnen die Schönheit menschlicher Solidarität. Mache jede Kultur, jede Religion, jede Sprache zu einem Instrument, das Einheit in Vielfalt befördert, und lass so auch uns zu Friedensstiftern werden. Amen.
Das Friedensgebet findet an (fast) jedem Sonntag Abend um 18 Uhr statt und dauert ca eine halbe Stunde. Im Wechsel treffen wir uns in der evangelischen Martin-Luther-Kirche oder in der katholischen St-Martin-Kirche in Staufen. Ort und Termin sind jeweils dem aktuellen Pfarrbrief bzw. der Homepage der Pfarrei zu entnehmen.
Ansprechpersonen
Wer Interesse hat, bei den Friedensgebeten mitzugestalten, wer Fragen oder Anregungen hat, kann sich über das Pfarramt von St. Martin (
Pfarramt.St.Martin@kath-st.de) an Christiane Kron oder Irmtrud Lutterbach aus unserer Gruppe wenden.