Kirche St. Stephan
Pfarrkirche St. Stephan Oberrimsingen
Oberrimsingen – St. Stephan
St. Stephan in Oberrimsingen ist barock geprägt und wurde im frühen 20. Jahrhundert entscheidend erweitert – bis heute sichtbar in Raumform, Fenstern und Empore.
- Ort: Breisach-Oberrimsingen
- Typ: Pfarrkirche
- Ortsnennung: „Rimsingen“ 819; „Oberrimsingen“ ab 1291
- Neubau nach Brand: Brand 1726; Neubau/Einweihung 1743 (Planung Johann Greber, Mitarbeiter von Peter Thumb)
Kurzportrait:
Nach dem Kirchenbrand von 1726 wurde ein Neubau geplant; 1743 konnte St. Stephan eingeweiht werden. 1906–1908 folgten Erweiterung und tiefgreifende Innenraumänderungen (u. a. Tonnengewölbe statt niedriger Decke, neue Empore); die Glasfenster mit Verkündigungs- und Geburtsszene wurden 1906 gestiftet.
2015 Innenraumsanierung
Nach dem Kirchenbrand von 1726 wurde ein Neubau geplant; 1743 konnte St. Stephan eingeweiht werden. 1906–1908 folgten Erweiterung und tiefgreifende Innenraumänderungen (u. a. Tonnengewölbe statt niedriger Decke, neue Empore); die Glasfenster mit Verkündigungs- und Geburtsszene wurden 1906 gestiftet.
2015 Innenraumsanierung
Geschichte und Ursprung
Die Pfarrkirche St. Stephan in Oberrimsingen geht in ihren Ursprüngen auf eine bereits im Mittelalter bezeugte Marienkirche zurück. Schon im 13. Jahrhundert wird eine Kirche am Ort genannt. Nach Zerstörungen und baulichem Verfall entstand im 18. Jahrhundert ein Neubau, der 1743 geweiht wurde und bis heute die bauliche Grundlage der Kirche bildet.
Aus dieser Bauzeit stammen wesentliche Teile der historischen Ausstattung, insbesondere der Hochaltar, der den barocken Charakter des Kirchenraumes bis heute prägt.
Der Kirchenraum heute
Im heutigen Zustand verbindet die Kirche ihren historischen Ursprung mit einer modernen, offenen Gestaltung. Der helle, weit wirkende Raum schafft eine einladende Atmosphäre und rückt die liturgischen Orte bewusst in den Mittelpunkt.
Altar, Ambo und Taufstein aus Jurakalk greifen mit ihrer klaren Formensprache zentrale Glaubenssymbole auf. Sie schlagen eine Brücke zwischen Tradition und Gegenwart und unterstreichen die geistliche Mitte des Raumes.
So zeigt sich St. Stephan heute als lebendiger Sakralraum, der seine geschichtlichen Wurzeln bewahrt und zugleich durch Licht, Offenheit und eine reduzierte Gestaltung die spirituelle Ausrichtung der Gemeinde im Heute zum Ausdruck bringt.
