Ministrantinnen und Ministranten im Mittelpunkt der Gottesdienste

Aufnahme, Ehrung und Verabschiedung in den Gemeinden der ehemaligen Seelsorgeeinheit Breisach-Merdingen
In den Gemeinden der ehemaligen Seelsorgeeinheit Breisach-Merdingen stehen in diesen Wochen die Ministrantinnen und Ministranten besonders im Mittelpunkt. In feierlichen Gottesdiensten werden neue Ministranten aufgenommen, langjährige Dienste gewürdigt und ausscheidende Kinder und Jugendliche verabschiedet.


Den Auftakt machte am Samstag, 13. Juni 2026, der Ministrantengottesdienst in der Pfarrkirche St. Laurentius in Niederrimsingen. Sechs neue Ministrantinnen und Ministranten wurden in die Gemeinschaft aufgenommen. Sie erhielten ihre Aufnahmeurkunde, einen Ministrantenausweis sowie das Kreuz, das sie künftig bei den Gottesdiensten tragen werden. Eine besondere Ehrung wurde Astrid Müller zuteil. Sie wurde für 25 Jahre Ministrantendienst ausgezeichnet – eine außergewöhnliche und seltene Leistung im ehrenamtlichen Dienst der Kirche. Zudem wurden zwei Ministranten verabschiedet. Ebenfalls verabschiedete sich Barbara Heller-Federer nach vielen Jahren als Ansprechpartnerin der Niederrimsinger Ministranten. Ihre Nachfolge übernimmt Melanie Figlestahler. Die Aufnahme, Ehrungen und Verabschiedungen gestalteten Sarah Federer, Barbara Heller-Federer sowie Gemeindereferentin Uschi Wochner, die für die Ministrantenarbeit in allen sechs Gemeinden verantwortlich ist.
Am Sonntagmorgen feierten die Ministrantinnen und Ministranten aus Gündlingen um 9 Uhr in der Pfarrkirche St. Michael ihren Gottesdienst. Vier Kinder wurden neu in die Ministrantengemeinschaft aufgenommen. Ein Ministrant wurde für fünf Jahre Dienst geehrt. Eine besondere Anerkennung erhielt Steffi Geromüller, die sich seit 15 Jahren als Ansprechpartnerin für die Ministranten engagiert. Drei Ministranten wurden aus ihrem Dienst verabschiedet.
Um 10.30 Uhr folgte der Ministrantengottesdienst im Münster St. Stephan in Breisach. Dort wurden ebenfalls neue Ministranten aufgenommen. Drei Jugendliche erhielten eine Ehrung für fünf Jahre Ministrantendienst, zwei weitere für zehn Jahre. Für 15 Jahre treuen Dienst wurde Manuel Wochner ausgezeichnet. Die Verabschiedung von vier Ministranten, deren Dienstzeiten zwischen einem und 16 Jahren lagen, übernahmen die Oberministranten Manuel Wochner und Chinedu Mbanaso.
Die Reihe der Ministrantengottesdienste wird am Samstag, 27. Juni, fortgesetzt. Um 18.30 Uhr feiern die Ministranten in Merdingen ihren Gottesdienst. Dabei werden drei neue Ministranten aufgenommen. Vier Jugendliche erhalten eine Auszeichnung für fünf Jahre Dienst, eine Ministrantin wird für 15 Jahre Engagement geehrt. Zudem wird ein Ministrant verabschiedet.
Zeitgleich feiern die Ministrantinnen und Ministranten in der Pfarrkirche St. Stephan in Oberrimsingen einen Gottesdienst mit der Gemeinde. Dort wird eine Urkunde für fünf Jahre Zugehörigkeit zur Ministrantengemeinschaft verliehen. Für zehn Jahre Ministrantendienst wird die amtierende Oberministrantin Helene Buchmüller ausgezeichnet.
Alle Ministrantengottesdienste standen beziehungsweise stehen unter dem Leitgedanken „Mit Tarcisius auf dem Weg – mutig sein im Glauben“. Der heilige Tarcisius gilt als Schutzpatron der Ministrantinnen und Ministranten und ist bis heute ein Vorbild für junge Menschen, die ihren Glauben leben und sich in den Dienst der Kirche stellen. Der Leitgedanke ermutigt dazu, den Glauben im Alltag mutig zu bezeugen und Verantwortung in der Gemeinschaft zu übernehmen.
Vorbereitet und gestaltet wurden die Gottesdienste von Gemeindereferentin Uschi Wochner gemeinsam mit den beiden Oberministranten aus Breisach Manuel Wochner und Chinedu Mbanaso. Durch die aktive Mitwirkung der Ministrantinnen und Ministranten erhielten die Feiern einen besonders lebendigen und gemeinschaftlichen Charakter.
Die Gottesdienste zeigen eindrucksvoll, wie lebendig die Ministrantenarbeit in den Gemeinden der ehemaligen Seelsorgeeinheit Breisach-Merdingen ist. Die Bereitschaft vieler Kinder, Jugendlicher und Erwachsener, sich über Jahre hinweg ehrenamtlich in den Dienst der Kirche zu stellen, verdient große Anerkennung und Wertschätzung.
Uschi Wochner, GRef.