Abschied von Pfarrer Josef Maurer
Grußworte zum Abschied
Zum Abschied
Ich verlasse Neuenburg und die früheren Seelsorgeeinheiten Markgräflerland und Schliengen. Für mich ist es nicht nur ein Abschied von hier, um dann woanders weiter zu machen, für mich ist es ein Abschied in den Ruhestand. Ich ziehe nach Vogtsburg im Kaiserstuhl und werde dort als Subsidiar im Norden der Pfarrei Breisgau-Markgräflerland mithelfen.
Als ich vor der Priesterweihe stand und mir ein Primizbild überlegen musste, wählte ich das Labyrinth als Motiv und dazu die Verheißung des Auferstandenen „Seid gewiss: Ich bin bei euch alle Tage.“ (Mt 28,20b). Ein Labyrinth hat nur einen Weg. Es ist ein Weg, der aber in vielen Windungen verläuft hin zur Mitte, zu Gott, der am Ende das Ziel ist. Der Weg in der Spirale würde die Mitte umkreisen und ihr immer näher kommen. Der Weg im Labyrinth ist mal näher an der Mitte, dann wieder weiter weg, manchmal am äußersten Rand.
Für mich war die Zeit hier ein Weg, der eher nahe an der Mitte verlief. Ich hatte mir diese Zeit zwar anders vorgestellt, aber als ich dann auch die Leitung der Seelsorgeeinheit Schliengen übernehmen musste, bestand der größte Teil meiner Arbeit aus Verwaltung, Sitzungen, Dienstgesprächen und Planungen. Für die Pastoral und für persönliche Seelsorge blieb nur wenig Zeit. Trotzdem werde ich die fünfeinhalb Jahre in guter Erinnerung behalten. Ich hatte in den Hauptamtlichen, den Sekretärinnen, den Fachkräften der Verrechnungsstelle Stegen, den Frauen und Männern im Mesnerdienst und in der Kirchenmusik gute Mitarbeitende, auf die ich zählen konnte und die mich gut unterstützt und entlastet haben. Ich durfte mit engagierten Ehrenamtlichen zusammenarbeiten, die Kompetenzen mitbringen und denen der Einsatz für den Glauben wichtig ist. Allen möchte ich von Herzen danken. Sie haben dazu beigetragen, dass ich mich gern an die Zeit hier zurück erinnern werde.
Das Motiv des Labyrinths wurde von dem Priester und Maler Sieger Köder in mehreren seiner Bilder aufgegriffen. Auf einem hat er in den Vordergrund des Bildes einen Strauß mit roten Blumen gemalt – es sind vermutlich rote Rosen. Aber für mich werden es rote Tulpen sein, die ich zum Abschied überreicht bekam und die ich immer mit diesem Bild in Verbindung bringen werde. Das Bild begleitet mich während meiner gesamten Zeit als Priester und ist nun verbunden mit einem schönen Abschied in den Ruhestand.
Herzlich bedanke ich mich bei allen, die meine Verabschiedung vorbereitet und durchgeführt haben, die gekommen sind, die mich beschenkt haben, die sich persönlich verabschiedet haben.
In meinen Gebeten werde ich auch in Zukunft gerne an alle denken.
Als ich vor der Priesterweihe stand und mir ein Primizbild überlegen musste, wählte ich das Labyrinth als Motiv und dazu die Verheißung des Auferstandenen „Seid gewiss: Ich bin bei euch alle Tage.“ (Mt 28,20b). Ein Labyrinth hat nur einen Weg. Es ist ein Weg, der aber in vielen Windungen verläuft hin zur Mitte, zu Gott, der am Ende das Ziel ist. Der Weg in der Spirale würde die Mitte umkreisen und ihr immer näher kommen. Der Weg im Labyrinth ist mal näher an der Mitte, dann wieder weiter weg, manchmal am äußersten Rand.
Für mich war die Zeit hier ein Weg, der eher nahe an der Mitte verlief. Ich hatte mir diese Zeit zwar anders vorgestellt, aber als ich dann auch die Leitung der Seelsorgeeinheit Schliengen übernehmen musste, bestand der größte Teil meiner Arbeit aus Verwaltung, Sitzungen, Dienstgesprächen und Planungen. Für die Pastoral und für persönliche Seelsorge blieb nur wenig Zeit. Trotzdem werde ich die fünfeinhalb Jahre in guter Erinnerung behalten. Ich hatte in den Hauptamtlichen, den Sekretärinnen, den Fachkräften der Verrechnungsstelle Stegen, den Frauen und Männern im Mesnerdienst und in der Kirchenmusik gute Mitarbeitende, auf die ich zählen konnte und die mich gut unterstützt und entlastet haben. Ich durfte mit engagierten Ehrenamtlichen zusammenarbeiten, die Kompetenzen mitbringen und denen der Einsatz für den Glauben wichtig ist. Allen möchte ich von Herzen danken. Sie haben dazu beigetragen, dass ich mich gern an die Zeit hier zurück erinnern werde.
Das Motiv des Labyrinths wurde von dem Priester und Maler Sieger Köder in mehreren seiner Bilder aufgegriffen. Auf einem hat er in den Vordergrund des Bildes einen Strauß mit roten Blumen gemalt – es sind vermutlich rote Rosen. Aber für mich werden es rote Tulpen sein, die ich zum Abschied überreicht bekam und die ich immer mit diesem Bild in Verbindung bringen werde. Das Bild begleitet mich während meiner gesamten Zeit als Priester und ist nun verbunden mit einem schönen Abschied in den Ruhestand.
Herzlich bedanke ich mich bei allen, die meine Verabschiedung vorbereitet und durchgeführt haben, die gekommen sind, die mich beschenkt haben, die sich persönlich verabschiedet haben.
In meinen Gebeten werde ich auch in Zukunft gerne an alle denken.
Herzliche Grüße und Gottes Segen
Josef Maurer
Josef Maurer
Eindrücke aus dem Gottesdienst mit Verabschiedung vom Sonntag, 8. März in der Liebfrauenkirche in Neuenburg
Am Sonntag, den 8. März 2026, verabschiedeten wir Pfarrer Josef Maurer im Gottesdienst um 11:00 Uhr in Neuenburg. Die Kirchenchöre gaben dem Gottesdienst einen klangvollen schönen Rahmen. Eine große Schar an Messdienern stand bereit, um den leitenden Pfarrer Lukas Wehrle, Pfarrer Maurer und Pfarrer Maier im Gottesdienst zu unterstützen. Auch die Oberministrantin aus Müllheim war als Vertretung der Minis gekommen. Nach dem Gottesdienst bedankten sich Christian Petrina für alle Gemeindeteams und Elias Laasch für die Ministranten bei Pfarrer Maurer (Fotos unten).
Pfarrer Maurer wird zwar bis Ostern noch Gottesdienste in unseren Gemeinden feiern und ebenso die Erstkommunionen in Neuenburg und Schliengen, aber ein „richtiger“ Abschied brauchte doch etwas Zeit und Raum für Dank und Begegnung im Anschluss an den Gottesdienst bei Umtrunk und Häppchen im Gemeindehaus St. Bernhard.



